Deutsches Institut für Japanstudien nav lang search
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Deutsches Institut für Japanstudien

Harald Fuess

Sozialgeschichte, Geschlechterforschung
Seit Juli 1995
(Wissenschaftliche Mitarbeiter, 1. Juli 1995 - 30. Juni 2000)

Sozialgeschichte


Anhand der Familienbeziehungen in Japan werden weibliche und männliche Geschlechtsrollen während des 19. und 20. Jahrhundert untersucht. Am Beispiel der historischen Entwicklung der Ehescheidung wird die Beziehung der Ehegatten zueinander innerhalb des gesetzlichen und sozialen Kontextes beschrieben. Die Beziehung von Eltern und Kindern steht im Vordergrund einer Studie über die Definition der „Modernen“ Vaterrolle.


Geschlechterforschung


Das Verhältnis von Staat und Feminismus im gegenwärtigen Japan wird am Beispiel der Reformbewegung für eine Änderung der Familiennamensregelung im japanischen BGB analysiert. Seit etwa Mitte der achtziger Jahre formierte sich ein Netzwerk von Rechtsanwältinnen, die zunehmend Anwaltsverbände, Politik, Bureaukratie und Öffentlichkeit beeinflußten und sich auch bei der Formulierung eines neuen Gesetzes in Beratungsgremien des Justizministeriums beteiligten. Der Reformprozeß selbst und die Ansichten zu Geschlechterrollen der an dem Reformprozeß beteiligten wesentlichen Gruppen und Personen sollen näher erläutert werden.

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Abgeschlossene DIJ Projekte

Gesellschaftlicher Wandel im Japan der Moderne - Staat, Familie, Individuum