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Deutsches Institut für Japanstudien

Nadine Burgschweiger

Japanologie/Rechtswissenschaft
Seit Mai 2007
(Stipendiaten, 1. Mai 2007 - 31. Dezember 2007)
  • Japanische Außenhandelspolitik
  • Internationales Handelsrecht
  • Theorien der wirtschaftlichen Integration

Kurzfassung des Dissertationsprojektes:
Arbeitstitel: „Präferenzabkommen in Ostasien und Japans Freihandelspolitik“
Die wirtschaftliche Vernetzung durch den Abschluss von Präferenzabkommen innerhalb Ostasiens schreitet rasch voran. Durch die vorläufig gescheiterten Bemühungen um eine multilaterale Handelsliberalisierung im Rahmen der WTO haben bilaterale Verhandlungen noch mehr an Bedeutung gewonnen. Die geplante Arbeit soll analysieren, welche Auswirkungen diese Entwicklung auf die traditionell eng verflochtenen Interdependenzbeziehungen in der Region hat und wie Japan auf diesen Trend reagiert. Dabei ist vor allem zu untersuchen, wie weit die einzelnen Freihandelsinitiativen gehen, da zusehends mehr Abkommen geschlossen werden, die über eine Liberalisierung des Güterverkehrs hinausgehen (sog. Wirtschaftspartnerschaftsabkommen, die neben einer Liberalisierung des Warenhandels auch gemeinsame Vorschriften z.B. zu Investitionen und Dienstleistungen umfassen).