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Deutsches Institut für Japanstudien

Susanne Kreitz-Sandberg

Education
(Senior Research Fellows, May 1, 1995 - May 13, 2001)

1.    Jugendforschung in Deutschland und Japan
2.    Jugendprobleme aus vergleichender Perspektive
            – Jugendsuizid in Japan und Deutschland
            – Neue Formen kommerzialisierter Sexualität
            – Jugendarbeitslosigkeit
3.    Empirische Methoden in der Sozialforschung
4.    Vergleichende Erziehungswissenschaft
            – Bildungsreform
5.    Fragen interdisziplinärer Forschung
 


1. Jugendforschung in Deutschland und Japan


Jugendforschung hat sich in Deutschland seit Mitte der 60er Jahre zu einem differenzierten Forschungsbereich etabliert. In empirischen Untersuchungen stehen einzelne Instanzen der Jugendsozialisation meist im Zentrum des Interesses. Fragen der Theoriebildung und forschungspraktische Umsetzung ziehen sich durch einen Großteil der Forschungsarbeiten. Ihre Zentralität gewinnt Jugendforschung durch die Bedeutung, die dieser Lebensphase als Mittler zwischen Kindheit und Erwachsenenalter zugeschrieben wird. Hierbei ist wichtig, daß sich die Jugendphase erst im Zuge der Moderne entwickelt hat und sich ihre Struktur entsprechend der jeweiligen historischen und nationalen Bedingungen wandelt.


In Hinblick auf Japan gewann Jugendforschung zu Beginn der 90er Jahre an Popularität. Erstmals wurde erkannt, daß die Untersuchung der japanischen Jugendphase nicht nur eine Lücke in der japanbezogenen sozialwissenschaftlichen Forschung schließt, sondern sich auch für die Erforschung von Prozessen des Aufwachsens in einer sogenannten “anderen Moderne” anbietet.


Bei einer Betrachtung der Jugendphase in Japan sind vielfältige Pluralisierungstendenzen zu verzeichnen. Zu nennen sind etwa Veränderungen in der Beschäftigungssituation, im Heiratsverhalten oder im Umgang mit Mode und Konsum. Entwicklungen etwa im Bereich der Jugendsexualität zeigen, daß trotz deutlicher Konvergenztendenzen japanischer Jugendlicher mit Jugendlichen aus anderen modernen Gesellschaften ganz andere Phänomene hervortreten als in Europa. Dies wird beispielsweise an der aktuellen Diskussion über die sogenannte bezahlte Geselligkeit (enjo kōsai) deutlich, die nicht nur in Japan Schlagzeilen machte. Dabei ist zu überprüfen, wie es zu den beobachteten Unterschieden kommt und auf welche Faktoren die kulturspezifische Wahrnehmung zurückzuführen ist.


Im Rahmen dieses Forschungsschwerpunkts organisierte Susanne Kreitz-Sandberg den Internationalen Workshop zum Thema „Aufwachsen in modernen Gesellschaften. Perspektiven der Jugendforschung in Deutschland und Japan” (Tōkyō, 17. Juli 1996).


Vom 27. – 28. April 1999 fand das DIJ Symposium „Andere Welten? Jugend in Japan und Deutschland im Vergleich“ statt.
Siehe: http://www.dijtokyo.org/?page=event_detail.php&p_id=156
Publikation: “Jugendliche in Japan und Deutschland: Soziale Integration im Vergleich”


2. Jugendprobleme aus vergleichender Perspektive


Suizid in Japan und Deutschland


Entgegen der häufigen Annahme, daß es bei Jugendlichen in Japan häufiger zum Suizid kommt als bei Jugendlichen der gleichen Altersgruppe in Deutschland oder anderen Industrienationen, ist die Häufigkeit für Japan seit den 70er Jahren auf einem vergleichbaren Niveau geblieben. Darüber hinaus sind Parallelen bei der sozialwissenschaftlichen Auseinandersetzung mit dem Suizidphänomen in Japan, der Bundesrepublik Deutschland und den Vereinigten Staaten zu verzeichnen. Hierbei steht Suizidprävention deutlich im Vordergrund. Dementsprechend bedarf es besonderer Erklärungen, warum sich in den deutschen Medien und der öffentlichen Meinung das Vorurteil eines anderen Umgangs mit Suizid in Japan erhält. Die Ergebnisse der empirischen Recherchen und theoretischen Reflektionen wurden auf internationalen Symposien der Japanforschung und vergleichenden Erziehungswissenschaft vorgestellt und u.a. in den Japanstudien 8 dargelegt.
Siehe: http://www.dijtokyo.org/?page=publication_detail.php&p_id=9


Neue Formen kommerzialisierter Sexualität


“Bezahltes dating” – das sogenannte enjo kōsai – bei dem Schülerinnen Männern ihre Gesellschaft im Restaurant oder auch Hotel zur Verfügung stellen und sich dafür aushalten und beschenken lassen, war 1996/97 eines der beliebtesten Medienthemen in der in- und ausländischen Presse. Die geplante Gesetzesnovelle, welche 1997 auch in Kraft trat, war der Anlaß für eine detaillierte Untersuchung der Stadt Tōkyō zur Nutzung von sogenannten Telefonklubs durch Schülerinnen und Schüler. Die Untersuchung zeigt nicht nur, daß inzwischen, was die Thematisierung von Jugendsexualität in der Öffentlichkeit angeht, das Eis gebrochen wurde, sondern auch, daß parallel zur problematisierten Kommerzialisierung eine allgemeine Sexualisierung des Schüleralltags zu verzeichnen ist. Ergebnisse der japanischen Vereinigung für Sexualerziehung (JASE) machen deutlich, daß der Anteil der Schülerinnen, die angeben, bereits über sexuelle Erfahrungen zu verfügen, sich von 1987 bis 1993 fast verdoppelt hat. Hierbei überschreiten die Werte bei den Mädchen erstmals die der Jungen. Die Kontrolle der Institution Schule scheint in dieser Beziehung geschwächt. Dennoch sind die Werte im Vergleich zu Deutschland auch in den 90er Jahren noch immer niedrig. Diskussionen um sexuelle Selbstbestimmung von Jugendlichen lassen vermuten, daß es sich beim Anstieg sexueller Erfahrungswerte um ein Phänomen handelt, das in Japan zunehmend an Alltäglichkeit gewinnen wird. Dies als Sonderweg Japans zu beschreiben, wäre jedoch falsch. Vielmehr macht diese Entwicklung die japanischen Jugendlichen ihren Altersgenossen in anderen postmodernen Gesellschaften noch ähnlicher.


Jugendarbeitslosigkeit


Die Arbeitslosenquoten liegen seit Beginn des Jahres 1998 auf einem Niveau, das Japan seit den frühen fünfziger Jahren nicht mehr kannte. Besonders betroffen sind junge Menschen und ältere Arbeitnehmer. Jugendarbeitslosigkeit zeigt seit 1992 einen steilen Anstieg und weist deutliche geschlechtsspezifische Differenzen auf. Das Amt des Premierministers meldete im März 1998 eine Arbeitslosigkeit von 9,2 Prozent für die 15- bis 24jährigen. Noch 1996 schnitt Japan mit 6,6 Prozent Jugendarbeitslosigkeit im internationalen Vergleich sehr gut ab (Frankreich 26,3 Prozent, Großbritannien 14,7 Prozent, USA 12,0 Prozent und Deutschland 8,0 Prozent). Die aktuellen Zahlen unterscheiden sich jedoch kaum noch von denen vieler anderer hochindustrialisierter Länder. Dennoch besteht bisher weder in den Medien noch in der sozialwissenschaftlichen Diskussion ein ausgeprägtes Problembewußtsein in Hinblick auf Jugendarbeitslosigkeit. Jugendprobleme wurden bisher in Japan in engem Zusammenhang mit der Rolle der Bildungsinstitutionen definiert. Beispielsweise wurde das Problem des Schulabbruchs ausgesprochen ernst genommen. (Es korreliert insofern mit der Arbeitslosenfrage, als es diese Jugendlichen sind, die auf Dauer schwierig in den Arbeitsprozeß zu integrieren sind.) Obwohl es sich bisher als eine Stärke des japanischen Systems auszeichnete, daß Schulprobleme ernst genommen und lebhaft diskutiert wurden, scheint es nun an der Zeit zu sein, die Situation von Jugendlichen in einem weiteren gesellschaftlichen Kontext zu beleuchten.
Siehe: http://www.dijtokyo.org/?page=event_detail.php&p_id=156


3. Empirische Methoden in der Sozialforschung


In den meisten Bereichen der Sozialforschung wird inzwischen anerkannt, daß sich quantitative und qualitative Methoden ergänzen und auf ihre spezifische Weise zu kontrolliertem Erkenntnisgewinn beitragen können. Das kann jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, daß es immer  wieder intensive Auseinandersetzungen über die Begründung methodischer Herangehensweisen gibt. Die Wahl der Methode hängt in der Regel von der Fragestellung eines Forschungsprojektes ab.  Andere Faktoren, wie die eigene „Schule“ spielen eine zusätzliche Rolle. In der japanischen Erziehungswissenschaft dominieren weiterhin Survey-Studien das Feld, obwohl auch dort in den letzten Jahren in der Erziehungssoziologie ein zunehmender Trend hin zu Interview- und Feldstudien zu verzeichnen ist. Vielversprechende Möglichkeiten liegen auch für die japanbezogene Sozialforschung in der Kombination verschiedener Untersuchungsverfahren.


Während in der eigenen methodischen Herangehensweise sowohl quantitative als auch qualitative Methoden der Befragung eingesetzt und evaluiert wurden, widmete sich außerdem der DIJ Social Science Workshop: Ethnographic Methods in Education and Sociology: School Life from an Intercultural Perspective (DIJ, 8. Juli 1998) den Möglichkeiten von ethnographischen Methoden in Erziehungswissenschaften und Soziologie.
Siehe: http://www.dijtokyo.org/?page=event_detail.php&p_id=151


4. Vergleichende Erziehungswissenschaft


“Vergleichende Erziehungswissenschaft” wird als übergreifende Bezeichnung für erziehungswissenschaftliche Forschungen benutzt, die sich mit pädagogischen Entwicklungen außerhalb Deutschlands befassen. Hierbei lag der Schwerpunkt lange Zeit auf einem Vergleich der Institutionen des Bildungswesens in verschiedenen Ländern. Im Zusammenhang mit der internationalen Vernetzung vergleichend arbeitender Pädagogen in verschiedenen wissenschaftlichen Vereinigungen (z.B. CESE (Comparative Education Society in Europe), Comparative and International Education Society (USA) oder, seit 1996, CESA (Comparative Education Society of Asia)) hat sich die vergleichende Pädagogik zu einem Forschungsfeld ausgeweitet, in dem de facto sämtliche Bereiche erziehungswissenschaftlicher Forschung repräsentiert werden. In der Bundesrepublik wurden gerade im Bereich der Jugendforschung die Möglichkeiten des internationalen Vergleichs für die Entwicklung übergreifender Theorien zum Wandel der Jugendphase in der Moderne genutzt.


Bildungsreform


Ein Beispiel im Bereich der Schul- und Curriculumsforschung, das sich gegenwärtig für eine vergleichende Betrachtung anbietet, ist die japanische Bildungsreform. Nachdem das Bildungssystem lange Zeit als rigide und starr angesehen wurde, leitet die Regierung gegenwärtig Reformprozesse ein, die grundlegende Umorientierungen sowohl im Hinblick auf Inhalte als auch auf Struktur des Bildungswesens umfassen. Diesen Wandlungsprozessen wird sich der DIJ Social Science Workshop „Bildungsreformen in Japan – Anspruch und Realität“ widmen.
Siehe: http://www.dijtokyo.org/?page=event_detail.php&p_id=162
 


5. Fragen interdisziplinärer Forschung


Möglichkeiten interdisziplinärer Forschung wurden exemplarisch am Beispiel der Behindertenforschung aufgegriffen und im Rahmen des Social Science Workshop 2: Disability and Culture – New Issues in Japanese Studies (DIJ, 11. November 1998) diskutiert. In vielen Bereichen der Sozialwissenschaft, wie z.B. der Theorie sozialer Bewegungen, Kulturantropologie, Erziehungs- und Gesundheitswissenschaften und Rechtssoziologie wird der Behindertenthematik gegenwärtig zunehmende Aufmerksamkeit gewidmet. Menschen mit Behinderungen engagieren sich in sozialen und politischen Bewegungen, die die Stigmatisierung körperlich und geistig Behinderter problematisieren. In Japan beginnen Fragen von Behinderung und Kultur eine wichtige Rolle in den Bereichen Bildungs- und Sozialpolitik, Arbeitsplatzorganisation und soziale Bewegungen zu spielen.
Siehe: http://www.dijtokyo.org/?page=event_detail.php&p_id=155

DIJ Projects

Social Transformation in Modern Japan: State, Family and Individual

Publications

Books

1994
[With: Franz Hamburger] Studien zur vergleichenden Sozialpädagogik und internationalen Sozialarbeit Bd. 11. Rheinfelden, Berlin: Schäuble-Verlag.

Editorship

1999
[With: Günther, Ines; Nawrocki, Johann] Japanstudien 11. Japan im 21. Jahrhundert - Zivilgesellschaft und Staat in der postindustriellen Moderne. Japanstudien 11. Munich: iudicium Verlag. 351 p., hardcover
1996
[With: Gebhardt, Lisette] Japanstudien 8. Interkulturelle Perspektiven Japan - Deutschland. Japanstudien 8. Munich: iudicium Verlag. 426 p., hardcover

Articles

2002
"Andere Welten?" Soziale Integration von Jugendlichen in Japan und Deutschland im Vergleich ["Other Worlds"? Comparative Perspectives on the Social Integration of Youth]
In: Kreitz-Sandberg, SusanneXXX (Ed.) Jugendliche in Japan und Deutschland. Soziale Integration im Vergleich (Youths in Japan and Germany: Social Integration in Comparison). DIJ Publications. Verlag Leske + Budrich. viii, 314 p.
2000
Qualitative Methoden in der sozialwissenschaftlichen Japanforschung: Neubelebung im Trend sogenannter "Ethnographischer Studien"
In: Manthey, BarbaraXXX (Ed.) Japan Welten. Aspekte der deutschsprachigen Japanforschung. Festschrift für Josef Kreiner zu seinem sechzigsten Geburtstag von seinen Schülern und Mitarbeitern. (Japan Archiv; 3). Bonn: Bier'sche Verlagsanstalt. p. 43-63.
1999
Mädchenwelten - Jungenwelten. Aspekte geschlechtspezifischen Lernens im Jugendalter
In: Volker Schubert (Ed.) Lernkultur. Das Beispiel Japan. Weinheim: Deutscher Studienverlag. p. 121-141.
1999
Jugendarbeitslosigkeit - Ein wenig beachtetes Phänomen
In: Meyer-Ohle, HendrikXXX; Legewie, JochenXXX (Ed.) Japans Wirtschaft im Umbruch: Schlaglichter aus dem Deutschen Institut für Japanstudien (The Japanese Economy in Transition : Highlights Presented by the German Institute for Japanese Studies). DIJ Publications. Munich: iudicium Verlag. 133 pp., paperback
1998
Sexuelle Revolution im Japan der 90er Jahre? Neue Formen der kommerzialisierten Sexualität von burusera bis enjo kōsai
In: Minikomi. Informationen des Akademischen Arbeitskreis Japan 4. p. 5–15.
1998
Suicide Among Young People. A Comparison between Japan and Germany
In: eajs, Bulletin of the European Association for Japanese Studies 47. p. 28–29.
1998
Chūkōsei no dōsei gurupu jendâ to shakaika [Sozialisation, Geschlechterrollen und gleichgeschlechtliche Gruppen bei Mittel- und Oberschülern]
In: Ōsaka Daigaku (Ed.) Nihon Kyōiku Shakai Gakkai dai 50 taikai: Happyō yōshi shūroku 1998 [Vorträge beim 50. Kongreß der Japanischen Gesellschaft für Bildungssoziologie und Sozialisationsforschung].. Ōsaka: p. 265–266.
1998
Seishōnen kenkyū [Jugendforschung]
In: Amano Masaharu, Yūki Makoto, Beppu Akirō (Ed.) Doitsu no kyōiku [Bildung und Erziehung in Deutschland]. Tokyo: Tōshindō. p. 233–242.
1997
Tokioter Jugend: Vorstellung eines Forschungsprojektes
In: Werner Scheppers (Ed.) Japanologie und Wirtschaft, Wirtschaft und Japanologie. Referate des 5. Japanologentages der OAG in Tōkyō. München: iudicium Verlag. p. 90–96.
1997
Jugendsuizid – (K)ein japanisches Thema?
In: Ulrich Apel, Josef Holzapfel. und Peter Pörtner (Ed.) Referate des 10. Deutschsprachigen Japanologentages, 9.–12.10.1996, München: Japan-Zentrum der Ludwig-Maximilians-Universität (CD-ROM).. Munich: p. 147–160.
1996
Bildung, Konsum und Geschlechtertrennung – das japanische Jugendmoratorium
In: Zeitschrift für Sozialisationsforschung und Erziehungssoziologie (ZSE) 16. Jg. 1996, Hft. 4. p. 370–387.
1996
Geschlechtsrollen, Netzwerke und Lebensentwürfe: Möglichkeiten qualitativer Methoden in der Japanforschung
In: Michiko Mae, Ilse Lenz (Ed.) Bilder, Wirklichkeit, Zukunftsentwürfe. Geschlechterverhältnisse in Japan. Düsseldorf: Heinrich-Heine-Universität. Seminar Modernes Japan (Geschlechterforschung zu Japan 1). p. 165–191.
1996
Suizid bei Jugendlichen in Japan und Deutschland. Ein Beitrag zur kulturvergleichenden Jugendforschung [Suicide in Japan and Germany. A Comparison from the Perspective of Youth Studies]
In: Gebhardt, LisetteXXX; Kreitz-Sandberg, SusanneXXX (Ed.) Japanstudien 8. Interkulturelle Perspektiven Japan - Deutschland. Japanstudien 8.00. Munich: iudicium Verlag. 426 p., hardcover
1995
[With: Kadowaki Atsushi] Doitsu ni okeru kōreisha fukushi seisaku no kihon genri to chiiki no jittai (Sozialpolitik in Deutschland: Grundlegende Prinzipien und aktuelle Bedingungen von sozialen Diensten für Senioren in der Gemeinde)
In: Tsukuba Journal of Sociology, No. 20 (Special Issue). p. 86–102.
1994
Youth and the Family. The Japanese Case
In: New Era in Education, Vol. 75, No. 3. p. 60–66.
1992
Adoleszenzkultur in Japan
In: Veröffentlichungen des Japanisch-Deutschen Zentrums Berlin: JDZB (Japanisch-Deutsches Zentrum Berlin). Berlin: p. 69–87.
1990
Nachbarschaftsleben in der Großstadt: Die japanischen Nachbarschaftsvereinigungen
In: Pohl, Manfred (Ed.) Japan 1989/90 Politik und Wirtschaft. Hamburg: Institut für Asienkunde. p. 86–102.
1989
Die Rolle der nichtstaatlichen Organisationen in der japanischen Sozialpolitik
In: Nachrichten der Gesellschaft für Natur- und Völkerkunde Ostasiens / Hamburg 145–146. Hamburg: p. 45–59.

Reviews

2002
Richter, Steffi und Annette Schad-Seifert (Hg.): Cultural Studies and Japan. Mitteldeutsche Studien zu Ostasien, 3. Leipzig: Leipziger Universitätsverlag, 2001. 128 S., € 29,50
In: Günther, InesXXX; Koch, MatthiasXXX (Ed.) Japanstudien 14. Japan als Fallbeispiel in den Wissenschaften. Japanstudien 14.00. Munich: iudicium Verlag. 403 p.

Other Reviews

1999
Shimizu Kōkichi (Hg.): Kyōiku no esunogurafî. Gakkō genba no ima [Ethnography of Schooling]. Kyōto: Sagano Shoin, 1998
In: Newsletter. DIJ Newsletter 6.00. iudicium Verlag.

Working Papers (Book)

1996
Jugendforschung in Japan: Die Bedeutung der Familie für die Entwicklung von Lebensentwürfen Jugendlicher. Working Papers 96/1. Tōkyō: Deutsches Institut für Japanstudien.

Other Articles

2001
[With: Legewie, Jochen] Book Reviews
In: Bollinger, RichmodXXX; Conrad, HaraldXXX (Ed.) Newsletter. DIJ Newsletter 12.00. Tokyo: iudicium Verlag.
1998
Jugendarbeitslosigkeit in Japan – ein neues und noch wenig beachtetes Problem
In: Japan Markt, Oktober 1998. p. 14–15.
1998
Jugendsuizid in Japan: Prävention ist das erste Gebot
In: Japan Magazin 11. p. 8–9.

Presentations

October 25, 1999
The Structuration of Adolescence Through Educational Reform in Japan. Goals and Reality of Educational Reform in Japan.

July 8, 1998
Ethnographic Methods in Educational Sociology. Recent Research Trends in Germany and Japan. Ethnographic Methods in Education and Sociology: School Life from an Intercultural Perspective.

July 17, 1996

April 27, 1999
Paper 1: Soziale Integration von Jugendlichen in der Gesellschaft: Möglichkeiten des Vergleichs zwischen Japan und Deutschland. Andere Welten? Jugend in Japan und Deutschland im Vergleich (Another world? Comparing youth in Japan and Germany).

CV


1995 - 2001
Research Fellow at the German Institute for Japanese Studies

1997
Tamaki Prize

1994
PhD

1990-1992
Research stays at Tsukuba University with Scholarships from the Japanese Ministry of Education (Monbushō) and DAAD

1988-1989
Exchange Scholarship at Reitaku-University, Kashiwa

1988
Diploma in Education

1986-88
Studied Japanese at Bielefeld University

1981-88
Studied Education, Sociology, Psychology at Bielefeld University

1961
Born in Hilden (Rhld.)