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Deutsches Institut für Japanstudien

Political Participation and Happiness in Japanese Community Groups

Der in der japanischen Bevölkerung weit verbreiteten Politikapathie zum Trotz, erfreuen sich Nachbarschaftsorganisationen nach wie vor einer hohen Mitgliedschaft und erfüllen verschiedene Funktionen auf lokaler Ebene, sei es, dass lokale Feste ausgerichtet werden, dass die Organisation Bürgerwünsche an das Rathaus heranträgt oder Kommunalpolitiker unterstützt. Dieses Projekt fragt nach Formen der politischen Partizipation, die sich verschiedenen Mitgliedern dieser Organisationen eröffnen und analysiert welche Effekte die verschiedenen Partizipationsformen auf das subjektive Glücksempfinden der Mitglieder haben. Im Fokus stehen beispielsweise Fragen nach der Freiwilligkeit, nach den Quellen prozeduralen Nutzens (Autonomie, zwischenmenschliche Beziehungen, Kompetenz) und nach Gender-Unterschieden, die sich auf den Glückseffekt auswirken können.

Im September 2013 führten die Projektleiter eine japanweite Online-Umfrage (n=1600) durch, die 2014 durch qualitative Interviews mit verschiedenen Funktionsträgern in Nachbarschaftsorganisationen ergänzt wurde. Erste Untersuchungsergebnisse legen nahe, dass Partizipation in der lokalen Gemeinde zu höherem Glücksempfinden führen kann, dass dies aber von dem Grad der Freiwilligkeit abhängig ist. Die Erfüllung von psychologischen Bedürfnissen generiert Prozessnutzen und kann zu mehr Glück führen; es lassen sich hier aber signifikante Gender-Unterschiede feststellen.

スタッフ

フェーベ・ステラー・ホルドグリューン フェーベ・ステラー・ホルドグリューン
(日本学、政治学)
副所長

前のスタッフ

ティム・ティーフェンバッハ ティム・ティーフェンバッハ
(経済学、倫理学)
経営・経済研究部長

プロジェクト

幸福の所在―その変容と持続