Deutsches Institut für Japanstudien nav lang search
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Deutsches Institut für Japanstudien

Institut

Über uns

Wir sind ein deutsches Forschungsinstitut mit Sitz in Tokyo. Unser Institut wurde 1988 gegründet und ist seit 2002 Teil der Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland, die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert wird. Unsere Aufgabenstellung umfasst die Erforschung des modernen Japan im globalen Kontext. Die inhaltliche Ausgestaltung des Forschungsauftrags entscheiden wir eigenständig. Unterstützt werden wir dabei von einem wissenschaftlichen Beirat.

Unser Leitbild

Forschen – fördern – vermitteln – vernetzen
Vor Ort zu Japan forschen

Unser Ziel ist es, das Wissen über die Gesellschaft, Wirtschaft, Politik und Kultur, sowie über die internationalen Beziehungen des modernen Japan zu erweitern und zu vertiefen. Dies geschieht in der Anwendung und Weiterentwicklung sozial- und geisteswissenschaftlicher Theorien und Methoden. Komparativen Fragestellungen sowie multi- und interdisziplinären Ansätzen kommt dabei eine besondere Bedeutung zu.

Der Fokus auf Japan liegt in der historischen, wirtschaftlichen und geopolitischen Bedeutung des Landes begründet. Zudem sieht sich Japan heute gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Herausforderungen gegenüber, mit denen auch andere entwickelte Industrieländer, nicht zuletzt Deutschland, konfrontiert sind. Die zugrundeliegenden Wandlungsprozesse verlaufen dabei in Japan häufig schneller. Daraus ergeben sich besonders gravierende Anpassungsprobleme und ein sehr hoher Handlungsdruck.

Unsere Präsenz vor Ort erleichtert uns die Erschließung primärer Quellen und eröffnet uns den persönlichen Zugang zu Wissenschaftlern, Entscheidungsträgern wie auch anderen Akteuren in Japan. Komplexe Themen und aktuelle Entwicklungen können wir so durch eigene Erhebungen und Feldforschung zeitnah und kontinuierlich untersuchen.

Wissenschaftlichen Nachwuchs fördern

Die Förderung und Weiterqualifizierung junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf dem Gebiet der sozial- und geisteswissenschaftlichen Japanforschung ist uns ein wichtiges Anliegen. Wir bieten unseren wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für einen Zeitraum von zwei bis fünf Jahren die Möglichkeit, anspruchsvolle wie innovative Forschungsprojekte zu konzipieren und durchzuführen und sich so in ihrem jeweiligen Forschungsbereich international zu etablieren. Wir fördern den wissenschaftlichen Nachwuchs überdies mit einem Stipendienprogramm, das Doktoranden, die zu Japan arbeiten, einen Forschungsaufenthalt von bis zu einem Jahr vor Ort ermöglicht.

Japanwissen vermitteln

Auf Basis unserer Forschungsergebnisse vermitteln wir in den Fachwissenschaften aber auch Entscheidungsträgern im In- und Ausland sowie der interessierten Öffentlichkeit Wissen über Japan. Wir wollen so zu einem besseren Verständnis aktueller Entwicklungen und Herausforderungen in Japan beitragen und mögliche Lösungsansätze aufzeigen. Hierfür nutzen wir hauseigene wie externe Publikationen, Vorträge, Veranstaltungen und Briefings.

Vernetzen

Die Vernetzung mit Forschern und wissenschaftlichen Einrichtungen inner- und außerhalb Japans erweitert unsere Forschungsmöglichkeiten, trägt zur Qualität und Sichtbarkeit unserer Arbeit bei und hilft den wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sich in ihrem jeweiligen Forschungsbereich international zu etablieren.

Stiftungsrat

  • Vertreter des Bundes
  • Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft
  • Deutsche Forschungsgemeinschaft
  • Max-Planck-Gesellschaft
  • Alexander von Humboldt-Stiftung
  • Vertreter der wissenschaftlichen Beiräte
  • Vorsitzender:
    Prof. Dr. Hans van Ess

Wissenschaftlicher Beirat

  • Prof. Dr. Moritz Bälz
    Goethe-Universität Frankfurt,
    Rechtswissenschaft
  • Prof. Dr. Verena Blechinger-Talcott
    Freie Universität Berlin,
    Japanologie
  • Prof. Dr. Sebastian Conrad
    Freie Universität Berlin,
    Friedrich-Meinecke-Institut
  • Prof. Dr. Dietmar Harhoff
    Max-Planck-Institut für Innovation und Wettbewerb
  • Prof. Dr. Toshiko Himeoka
    The University of Tokyo,
    Graduate School of Humanities and Sociology
  • Prof. Dr. Seigo Hirowatari
    Senshu University Tokyo,
    School of Law
  • Prof. Dr. Ulrike Schaede
    University of California San Diego,
    International Relations and Pacific Studies
  • Prof. Dr. Evelyn Schulz
    Ludwig-Maximilians-Universität München,
    Japan-Zentrum
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