Vortrag von Carolin Fleischer-Heininger zu Behinderung in japanischer Gegenwartsliteratur

Im Jahr 2023 gewann der Roman „Hunchback“ von Ichikawa Saou den renommierten Akutagawa-Preis, jetzt liegt er in deutscher Übersetzung vor. Aus diesem Anlass veranstaltet das Japanische Kulturinstitut Köln zusammen mit dem Arbeitsbereich Soziologie und Politik der Rehabilitation, Disability Studies der Universität Köln den literaturwissenschaftlichen Abend „Das Thema der Behinderung in japanischer und deutschsprachiger Gegenwartsliteratur: Von Ichikawa Saous „Hunchback“ zu Christoph Kellers „Jeder Krüppel ein Superheld“. Die zwei Vortragenden sprechen prägnante Beispiele der japanischen und deutschen Gegenwartsliteratur an, die Fragen rund um Autonomie, Sexualität und gesellschaftliche Barrieren aufwerfen. Zu Japan spricht DIJ-Literaturwissenschaftlerin Carolin Fleischer-Heininger („Ichikawa Saous korrektives Porträt einer Körperbehinderung im Kontext japanischer Gegenwartsliteratur“). Im Anschluss an die Vorträge lädt die Übersetzerin von „Hunchback“, Katja Busson, die Vortragenden zu einem moderierten Gespräch ein. Der Veranstaltung findet am 27. Januar an der Universität Köln statt. Es wird eine Verdolmetschung in Deutsche Gebärdensprache angeboten.