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Deutsches Institut für Japanstudien
Kai Oliver Thiele

Kai Oliver Thiele

Kai Oliver Thiele
Betriebswirtschaftslehre, Mergers & Acquisitions
Seit Februar 2016
(Stipendiaten, 1. Februar 2016 - 31. Juli 2016)

thiele@dijtokyo.org

Kai Oliver Thiele ist Doktorand an der Technischen Universität Hamburg-Harburg (TUHH), sowie Gastforscher an der Kobe Universität in Japan. Er besitzt einen MBA von der University of Kansas (USA), sowie Masterabschluss in Wirtschaftsmathematik von der Universität Hamburg. Seine Dissertation befasst sich mit der Mitarbeitersicht bei Akquisitionen und wird unterstützt durch ein Doktorandenstipendium vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD). Seine methodischen Interessen gelten der Analyse, Weiterentwicklung sowie Verbesserung der PLS-Strukturgleichungsmodellierung. Er gibt regelmäßig methodische Seminare und Präsentationen über PLS-SEM. Bei namenhaften Universitäten (Kobe Universität, Keio Universität, Tokyo Institute of Technology) und Konferenzen (Academy of Marketing Science Annual Conference) hat er bereits Präsentationen zu seiner Forschung gegeben.

Forschungsthema:

The employees‘ view on cross-border M&As in Japan

Trotz ihrer weltweit steigenden Beliebtheit, haben Mergers & Acquisitions (M&As) eine Fehlerrate von über 50%. M&As zwischen Firmen aus unterschiedlichen Kulturen stellen dabei alle Beteiligten noch einmal zusätzlich vor besondere Herausforderungen; bieten aber jedoch auch wertvolle Chancen.

Da Japan aktuell hinter den Erwartungen bezüglich Cross-Border M&A Aktivitäten liegt, ist es umso mehr von Relevanz, sich hier vor Ort mit den Treibern erfolgreicher Akquisitionen auseinander zu setzen.

Diesbezüglich wurde in der Literatur vermehrt diskutiert, dass die Mitarbeiter einen wichtigen, wenn nicht sogar entscheidenden Einfluss auf den Ausgang einer Akquisition haben. Nichtsdestotrotz bleibt die Frage weiter ungeklärt, was Mitarbeiter während einer Akquisition benötigen, um sich für diese auszusprechen.

Mit den Mitarbeiterbedürfnissen im Blick, möchte ich mit meiner Forschung einen positiven Beitrag zur Steigerung der Erfolgsrate von M&As leisten.

Um meine hergeleiteten Hypothesen zu testen, wende ich in meiner Forschung einen Multi-Methoden Ansatz in einer empirischen Studie in Japan an. Dabei ist es mein Ziel, die Stärken von quantitativen und qualitativen Forschungsmethoden zu verbinden: In der quantitativen Studie wird eine Umfrage in einem japanischen akquirierten Unternehmen durchgeführt. Die Ergebnisse werden anschließend mit Hilfe der Strukturgleichungsmodellierung (PLS-SEM) ausgewertet. Für den qualitativen Teil der Studie werden Mitarbeiterinterviews herangezogen.

Die bisherigen Ergebnisse meiner Forschung sind sehr vielsprechend und haben ihren Weg bereits in Artikel verfasst zusammen mit Herrn Prof. Bebenroth von der Universität Kobe gefunden.