Deutsches Institut für Japanstudien nav lang search
日本語EnglishDeutsch
Deutsches Institut für Japanstudien

Bevölkerungsgeschichte Japans: Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft

 Der Untersuchungsgegenstand dieser Studie ist Bevölkerung als
Fundament der Gesellschaft. Das Projekt
„Bevölkerungsgeschichte Japans“ ist als
Einführung und umfassender Überblick konzipiert und
basiert hauptsächlich auf japanischen Quellen. Der in den
letzten sechs Jahrzehnten erarbeitete Wissensstoff der Demographie und
der historischen Demographie liegt auf Japanisch hauptsächlich
in Form von zwei voluminösen Enzyklopädien vor. Neben
diesen beiden Jinkō
Daijiten
(Encyclopedia
of Population
) der Jahre 1957 (Heibonsha, 940 S.) und 2002
(Baifūkan, 999 S.) gibt es viele Studien zu Spezialproblemen, aber
einen leicht zugänglichen Überblick zur japanischen
Bevölkerungsgeschichte ermöglichen selbst auf
Japanisch nur wenige Werke. Auf Englisch ist ein solches Buch ein
echtes Desideratum. Der Untersuchungszeitraum umfaßt die
Periode von der ersten Agrarrevolution des Neolithikums bis zur
Gegenwart, d.h. von der älteren Jōmon-Zeit bis zur aktuellen
Heisei-Zeit. Eine historische Untersuchung zur japanischen
Bevölkerungsdynamik und Bevölkerungsproblemen ist per
definitionem vergleichend, und Vergleiche mit der Vergangenheit
erleichtern ein Verständnis der Gegenwart. Die Studie
schließt Quellen und Forschungsresultate aus spezialisierten
Gebieten der Geschichtswissenschaften, wie z.B. Sozial- und
Wirtschaftsgeschichte, Technikgeschichte, Medizingeschichte,
Rechtsgeschichte sowie Paläodemographie und
Populationsanthropologie, mit ein.

Personal

Ehemalige Mitarbeiter

Matthias Koch
Sozial- und Wirtschaftsgeschichte, Deutschland-Japan-Vergleiche, deutsch-japanische Beziehungen
Leitung Deutsch-japanische Beziehungen und Vergleiche

Completed Projects

Herausforderungen des demographischen Wandels