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Deutsches Institut für Japanstudien

Wissensgesellschaft und Demographischer Wandel an der Schnittstelle von Wirt­schaft und Zivilgesellschaft

 März 2005 - Juni 2008

 Japans Gesellschaft altert rasant und wandelt sich zugleich immer mehr zu einer Wissensgesellschaft. Doch vor allem technologisches Wissen verbreitet sich in der (wissensbetonten) Gesellschaft und in der Wirtschaftswelt unterschiedlich.
In dieser Studie geht es darum, wie sich der demographische Wandel in Japan auf Wissenstransfermechanismen auswirkt. Entwickeln sich neue Lebensentwürfe, in denen Personen zwischen Industrie und Zivilgesellschaft wechseln und dabei Wissen übertragen?
Ausgehend von der bestehenden Literatur bilden wir Hypothesen und versuchen mit Hilfe von Fragebögen und Experten-/Expertinneninterviews, existierende und mögliche Wissensströme offen zu legen und herauszufinden, wer davon profitieren (oder benachteiligt sein) könnte.

Die Fragebogenaktion

Unsere Hypothesen sind, dass es zu einem Transfer von Wissen aus den Unternehmen in die Zivilgesellschaft kommt, dass die Institutionen der Zivilgesellschaft auch eine sinnvolle Alternative für die aus den Unternehmen ausscheidenden Menschen bilden – und schließlich, dass die Unternehmen ein Interesse haben, das Wissen im Unternehmen zu halten bzw. auch neues Wissen aus der Zivilgesellschaft aufzunehmen. Die theoretischen Hintergründe der Argumentation beleuchtet unser Working Paper, das unten auf dieser Seite zum Download bereitsteht.

Erste Ergebnisse der Untersuchung sind in einen Zwischenbericht zusammengefasst.


Team

Isa Ducke Isa Ducke (bis Mai 2006)
Politikwissenschaft

Andreas Moerke Andreas Moerke (bis August 2006)
Wirtschaftswissenschaft