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Deutsches Institut für Japanstudien

Wissensgesellschaft und Demographischer Wandel an der Schnittstelle von Wirt­schaft und Zivilgesellschaft

 Japans Gesellschaft altert rasant und wandelt sich zugleich immer mehr zu einer Wissensgesellschaft. Doch vor allem technologisches Wissen verbreitet sich in der (wissensbetonten) Gesellschaft und in der Wirtschaftswelt unterschiedlich.
In dieser Studie geht es darum, wie sich der demographische Wandel in Japan auf Wissenstransfermechanismen auswirkt. Entwickeln sich neue Lebensentwürfe, in denen Personen zwischen Industrie und Zivilgesellschaft wechseln und dabei Wissen übertragen?
Ausgehend von der bestehenden Literatur bilden wir Hypothesen und versuchen mit Hilfe von Fragebögen und Experten-/Expertinneninterviews, existierende und mögliche Wissensströme offen zu legen und herauszufinden, wer davon profitieren (oder benachteiligt sein) könnte.


Die Fragebogenaktion


Unsere Hypothesen sind, dass es zu einem Transfer von Wissen aus den Unternehmen in die Zivilgesellschaft kommt, dass die Institutionen der Zivilgesellschaft auch eine sinnvolle Alternative für die aus den Unternehmen ausscheidenden Menschen bilden – und schließlich, dass die Unternehmen ein Interesse haben, das Wissen im Unternehmen zu halten bzw. auch neues Wissen aus der Zivilgesellschaft aufzunehmen. Die theoretischen Hintergründe der Argumentation beleuchtet unser Working Paper, das unten auf dieser Seite zum Download bereitsteht.

Erste Ergebnisse der Untersuchung sind in einen Zwischenbericht zusammengefasst.

Personal

Ehemalige Mitarbeiter

Isa Ducke
Politikwissenschaft
Leitung Sozialwissenschaften

Andreas Moerke
Wirtschaftswissenschaft
Leitung Wirtschaftswissenschaften

Completed Projects

Herausforderungen des demographischen Wandels

Ausgewählte Publikationen

Working Papers (Buch)

2005
Aging Population, Knowledge Spill-Over and Civil Society (Alternde Bevölkerung, Wissenstransfers und die Zivilgesellschaft) . Working Papers | Berichte. Tokyo: Deutsches Institut für Japanstudien. 46 S.