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Deutsches Institut für Japanstudien

Harvesting State Support – Endogenous Institutional Change and the Role of the “Local” in Japan’s Agricultural Support and Protection Regime

Die Umgestaltung des alternden Agrarsektors ist eine der kompliziertesten politischen Herausforderungen in Japan. Das landwirtschaftliche Unterstützungs- und Protektionsregime gilt gemeinhin als ein besonders widerstandsfähiges Relikt von Japans nachkriegszeitlichem Modell des „nonliberalen Kapitalismus“. Bei genauerem Hinsehen ist das Regime allerdings keineswegs stabil, sondern befindet sich seit Mitte der 1990er-Jahre in einem anhaltenden inkrementellen Wandlungsprozess. Auf der Grundlage meiner Dissertationsschrift entsteht eine Monographie, die besonders die Rolle von lokalen und informellen Institutionen in diesem Wandlungsprozess untersucht – eine Perspektive, die nicht nur im Hinblick auf den japanischen Agrarsektor, sondern auch in der theoretischen Debatte über graduellen endogenen institutionellen Wandel im Allgemeinen bisher unterrepräsentiert ist. Neben der vollständigen Überarbeitung und Neufassung bestehenden Materials beinhaltet das Projekt zudem ergänzende Feldforschung (Interviews, teilnehmende Beobachtung) in mehreren ländlichen und semi-urbanen Gegenden.

Personal

Hanno Jentzsch Hanno Jentzsch
(Sozialwissenschaft)

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