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Deutsches Institut für Japanstudien
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2019, Deutsches Institut für Japanstudien, Tokyo

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Big Data und die Zukunft der Wissensproduktion
Daten als Ressource des digitalen Zeitalters sind in aller Munde. Viele sehen in ihnen das neue Öl: Den Rohstoff, ohne den eine Wirtschaft in Zukunft nicht mehr auskommt. Die damit angesprochenen grundlegenden gesellschaftspolitischen Fragen betreffen nicht allein die Regulierung des Umgangs mit Daten. Es geht darüber hinaus auch um die Zukunft der Produktion von Wissen. Wo und wie wird das zukünftig für die Entwicklung unserer Gesellschaft relevante Wissen produziert?

Zur Erörterung dieser Fragen organisierte das DIJ zusammen mit dem Nippon Institute for Research Advancement (NIRA) und dem Deutschen Wissenschafts- und Innovationshaus (DWIH) Tokyo im September 2019 einen zweitägigen Workshop.

Studying Japan
Im Juli 2019 versammelte sich eine interdisziplinäre Gruppe von 27 Japanforschern aus Australien, Europa, Japan, Singapur und den USA in Berlin, um über Chancen und Herausforderungen der Japanforschung zu diskutieren. Vier Panels behandelten den gesamten Forschungsprozess – von der Suche nach einer Forschungsfrage über Datenkollektion und -analyse bis hin zur Veröffentlichung der Ergebnisse.
Besonders aufschlußreich waren auch Diskussionen über den Einfluss neuer Technologien auf die Forschung.

Die vielfältigen Ergebnisse werden in das Methodenhandbuch Studying Japan – herausgegeben von Nora Kottmann und Cornelia Reiher – einfließen.

Neues Kulturwissenschaftsprojekt
Das Projekt „Theater und Gesellschaft in Japans Regionen“ untersucht, wie zentrale Fragen der japanischen Gesellschaft in regionalen Theaterproduktionen repräsentiert und verhandelt werden. Das Projekt basiert auf aktuellen Konzepten von Theater als Raum für soziale Debatten. Welche Themen werden angesprochen und auf welche Weise künstlerisch umgesetzt? Was kann Kunst und Kultur bei der Bewältigung sozialer Fragen leisten und welche Rolle spielen sie für die Stärkung des ländlichen Raumes?