Neue DIJ-Monographie untersucht Kulturelles Übersetzen in der japanischen Literatur

Übersetzungen sind niemals nur Übersetzungen von Wörtern, sondern umfassen auch kulturelle Bezugshorizonte. Als Beitrag zur Bildung, Abgrenzung und Konsolidierung kultureller und sozialer Identitäten bietet das Kulturelle Übersetzen verschiedene thematische, theoretische und methodische Ansätze für die literatur- und textimmanente Forschung und regt zur Reflexion über disziplinäre Grenzen an. Der Sammelband „Schwarze Löcher im Gewebe der Sprachen“: Kulturelles Übersetzen in der japanischen Literatur, herausgegeben von DIJ-Literaturwissenschaftlerin Carolin Fleischer-Heininger und Kevin Schumacher-Shoji, untersucht das Kulturelle Übersetzen anhand von neun Fallstudien, darunter auch zu Japans Verlagspluralismus und Praktiken der Retranslation von DIJ-Forscherin Nicole M. Mueller. Das Buch ist erschienen bei Iudicium als Band 68 der DIJ-Monographienreihe.