Sebastian Polak-Rottmann zitiert zum Problem leerstehender Häuser

In Japan stehen 14 Prozent aller Wohngebäude leer. Bis 2030 könnte es sogar ein Drittel sein, und auch Europa droht dieses Problem. DIJ-Anthropologe Sebastian Polak-Rottmann erklärt in der Frankfurter Rundschau, warum Japan besonders stark betroffen ist und wie Menschen im ländlichen und städtischen Japan mit dem „akiya mondai“ umgehen: „Der wesentliche Punkt ist, dass diese Häuser in der Regel mit der Zeit verfallen. Sie sind ein Symptom von Wanderungsbewegungen, auch von einer gewissen Unattraktivität des ländlichen Raums für viele Leute.“ Seine Expertise zu Auswirkungen des demographischen Wandels auf zwischenmenschliche Verbindungen vor allem im ländlichen Japan wurde auch zitiert in Artikeln in der Augsburger Allgemeinen und den Salzburger Nachrichten.