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Deutsches Institut für Japanstudien

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Veranstaltungsort

Deutsches Institut für Japanstudien
Jochi Kioizaka Bldg. 2F
7-1 Kioicho, Chiyoda-ku
Tokyo 102-0094, Japan
Tel: 03 – 3222 5198, Fax: 03 – 3222 5420


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Keine Zukunft für den ländlichen Raum? Strukturwandel und Handlungsoptionen in Japan und Deutschland

5. Dezember 2008


Die Auswirkungen des demographischen Wandels zeigen sich besonders deutlich im ländlichen Raum, was sowohl für Japan als auch für Deutschland gilt. Neben der fortgesetzten Abwanderung gerade jüngerer Menschen und der Alterung der Bevölkerung ist auch ein wirtschaftlicher Niedergang der betroffenen Gebiete zu beobachten. Während es in einigen Orten zunehmend schwieriger wird, die lokale Gemeinschaft aufrechtzuerhalten, wächst der Druck auf die Kommunen, Infrastruktur abzubauen. Im Zusammenhang mit diesen Entwicklungen stellt sich die Frage, welche Maßnahmen sinnvoll sein könnten, um ländliche Gemeinden zu revitalisieren oder den Schrumpfungsprozess zumindest in positiver Weise zu beeinflussen.


Der internationale Workshop, der am DIJ in Tokio stattfand und von der Konrad-Adenauer-Stiftung unterstützt wurde, diente dem Zweck, Wissenschaftlern aus Japan und Deutschland die Gelegenheit zu geben, sich über die gegenwärtige Lage im ländlichen Raum und die möglichen regionalpolitischen Maßnahmen auszutauschen. Die Tagung wurde in vier thematische Sektionen gegliedert, die aus jeweils einem Vortrag zur Lage in Deutschland und einem zur Lage in Japan bestanden. Neben einer Bestandsaufnahme zur Entwicklung der regionalen sozioökonomischen Disparitäten und zur Lage in der ländlichen Peripherie stand die Frage im Vordergrund, wie die Wirksamkeit von konventionellen raumplanerischen Maßnahmen im top-down-Stil einzuschätzen ist und ob die Umsetzung von bottom-up-Ansätzen, etwa in Verbindung mit dem Konzept der regional governance, sich in der Praxis bewährt hat.

Vorträge

9:30 - 9:45
Welcome address and opening of the workshop

Peter Backhaus


Deutsches Institut für Japanstudien

Volker Elis


Deutsches Institut für Japanstudien

9:45 - 11:05
Section 1: Regional Socioeconomic Disparities in Japan and Germany

Regional Disparities in Japan

Kenji YAMAMOTO (Kyushu University, Fukuoka)

Growing and Shrinking Regions in Germany – An Overview

Ralph Lützeler


Deutsches Institut für Japanstudien

11:25 - 12:45
Section 2: Current situation in Shrinking Regions in the Rural Periphery

Demographic Change and Civil Society in Remote Rural Areas

Claudia NEU (Johann Heinrich von Thünen-Institut, Federal Research Institute for Rural Areas, Forestry and Fisheries, Braunschweig)

Shrinking Towns in Japan᾿s Rural Periphery – Current Situation and Future Prospects

Volker Elis


Deutsches Institut für Japanstudien

14:00 - 15:30
Section 3: Conventional Top-down Concepts for Regional Revitalization

Effects of a Decreasing-Population Society and the National Spatial Strategies from a Global Economic Perspective

Masaki YAMAMOTO (Fukuoka Asian Urban Research Center)

Statutory Planning Instruments in Rural Development: the Role of Top-Down Approaches Addressing Demographic Change

Ulrike GRABSKI-KIERON (Münster University)

15:40 - 17:00
Section 4: From Government to Regional Governance?

Demographic Change in Peripheral Areas – from Local Action to Regional Networks

Peter WIRTH and Bernhard MÜLLER (Leibniz Institute of Ecological and Regional Development, Dresden)

Bottom-up Approaches for Regional Revitalization in Japan. Coping with Depopulation and Demographic Ageing in Rural Japan: From Government to Local Governance

KIM Doo-Chuland BU Hye-Jin (Okayama University)

17:00 - 17:45
Concluding Discussion

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Herausforderungen des demographischen Wandels