Deutsches Institut für Japanstudien nav lang search
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Deutsches Institut für Japanstudien

Collaborating partners

Prof. Dr. Martin Hoegl
Institute of Leadership & Organization, Munich University (LMU)

 

Dr. Julia Backmann
Institute of Leadership & Organization, Munich University (LMU)

 

Andreas Hundschell
Institute of Leadership & Organization, Munich University (LMU)

Effektivität multinationaler Arbeitsteams im japanischen Kontext (EMTJ Studie)

Überblick

Ziel des Forschungsprojekts ist eine Analyse der Ursachen für den Erfolg bzw. Misserfolg gemischt japanisch/nicht-japanischer Arbeitsteams. Im Vordergrund steht dabei die Entwicklung praktisch verwertbarer Leitlinien zur Steigerung der Teameffektivität.

Hintergrund

Globalisierung bedeutet nicht nur neue Absatzmärkte, sondern auch eine Internationalisierung des Arbeitsmarktes. Im Zuge des grenzübergreifenden Wettbewerbs um hochqualifiziertes Personal nimmt die Zahl multinational zusammengesetzter Teams in überregional orientierten Unternehmen kontinuierlich zu. Mehrere Studien belegen, dass sich solche Teams mitunter auszeichnen durch: 

  • Zugriff auf mehrere unabhängige Informations- und Erfahrungsquellen
  • Integration unterschiedlicher Marktperspektiven und
  • Gesteigerte Kreativität und Wissenstransfers

In der Praxis entwickeln sich jedoch nur die wenigsten multinationalen Teams planmäßig und die tatsächlichen Resultate bleiben oft weit hinter den ursprünglichen Erwartungen zurück. Als Hauptgründe zitieren erfahrenen Teammanager insbesondere Reibungsverluste durch:

  • Abweichende Ansichten zu Führungsmethoden und Aufgaben der Teamleitung
  • Unterschiedliche Wahrnehmung von Prioritäten und Verantwortung
  • Kommunikationsdefizite und fehlenden Teamzusammenhalt

In vielen Fällen lassen sich o.g. Herausforderungen auf kulturell bedingte Unterschiede in den Grundregeln für die Zusammenarbeit im beruflichen Kontext zurückführen. Angehende Leiter multinationaler Teams sehen sich daher mit Höchstanforderungen in den Bereichen Führungs- und Integrationskompetenz konfrontiert.

Forschungsziele

Gemeinsam mit unseren Partnerunternehmen überprüfen wir verschiedene Ansätze zur Führung gemischt japanisch/nicht-japanischer Arbeitsteams. Ein kritischer Blick auf weit verbreitete Supportmaßnahmen (z.B. interkulturelle Trainings) und die Entwicklung praxisorientierter Handlungsvorschläge für TeamleiterInnen stehen dabei im Vordergrund.

Zentrale Projektleitung

Die gemeinsame Projektverantwortung liegt beim Institut für Leadership und Organisation der Ludwig-Maximilians-Universität München (ILO) und dem Deutschen Institut für Japanstudien Tokyo (DIJ).

Falls Sie weitere Informationen wünschen, scheuen Sie sich bitte nicht, auf Deutsch, Englisch oder Japanisch mit unseren ProjektkoordinatorInnen in München (Dr. Julia Backmann, backmann@bwl.lmu.de) und Tokyo (Dr. Tobias Söldner, soeldner@dijtokyo.org) in Kontakt zu treten.

Personal

Franz Waldenberger Franz Waldenberger
(Wirtschaftswissenschaften)
Direktor

Ehemalige Mitarbeiter

Miki Aoyama-Olschina
(Philosophie, Japanologie)

Tobias Söldner Tobias Söldner
(Psychologie, Transkulturelle Persönlichkeitsforschung)

Projekte

Risiken und Chancen in Japan - Herausforderungen angesichts einer zunehmend ungewisseren Zukunft

Diversifizierung der japanischen Arbeitswelt: Neue Risiken und Chancen in Gesellschaft, Politik und Wirtschaft

Events

18. September 2015
Externe Veranstaltung
Lost in Collaboration: Overcoming the Challenges of Multinational Teamwork

18. September 2015
Workshops
Overcoming the Challenges of Multinational Teamwork
Introducing an International Research Project on the Effectiveness of Multinational Teams