イベント&アクティビティ
Stellenausschreibung Verwaltungsleitung DIJ Tokyo
Wir suchen zum 1. März 2027 eine neue Verwaltungsleitung (Head of Administration). Die Stelle ist auf vier Jahre befristet, eine Verlängerung auf maximal acht Jahre ist möglich. Die Position ist durch das breite Spektrum der Aufgaben und die Internationalität besonders attraktiv. Zu den Aufgaben gehören insbesondere die Planung, Bewirtschaftung und Abrechnung von Haushalts- und Drittmitteln, die Personalverwaltung, Beschaffungen und die Liegenschaftsverwaltung. Wir erwarten von Ihnen u.a. mehrjährige Berufserfahrung in einschlägigen Arbeitsfeldern, hohe Kommunikations- und Führungskompetenz, einen Bachelor- bzw. Diplomabschluss für den gehobenen allgemeinen Verwaltungsdienst oder eine vergleichbare Qualifikation, Kenntnisse der deutschen Personalverwaltung sowie Einarbeitung in die Personalverwaltung für die lokal Beschäftigten, Kenntnisse im deutschen Haushalts- und Zuwendungsrecht und im kaufmännischen Rechnungswesen, hohe Serviceorientierung, Teamfähigkeit und Einsatzbereitschaft, sehr gute Beherrschung der deutschen und englischen Sprache, erste Japanischkenntnisse oder die Bereitschaft, sie zu erwerben. Die vollständige Ausschreibung finden Sie hier. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung bis zum 1. November 2026 über unser Bewerbungsportal.
Japan-Stipendien für Promovierende
Auch dieses Jahr vergibt das DIJ wieder attraktive Stipendien zur Förderung von Forschungsaufenthalten in Japan im Rahmen von Promotionsvorhaben. Die Stipendien sind mit zurzeit 2400 Euro/Monat dotiert und werden für die Dauer von drei bis maximal zwölf Monaten vergeben. Gefördert werden Forschungsaufenthalte, deren Beginn in den Zeitraum zwischen 1. Februar und 1. Dezember 2026 fällt. Über die Voraussetzungen sowie das Bewerbungsverfahren informiert unsere Ausschreibung und die Stipendienordnung. Bewerbungsschluss für diese Ausschreibung ist der 20. November 2026.
Verena Blechinger-Talcott starts position as new DIJ director
Verena Blechinger-Talcott has taken over the position as director of the DIJ Tokyo on October 1, 2026. A specialist in Japanese Studies and Political Science, she is Professor of Japanese Politics and Economics at Free University of Berlin (on leave), where she served as Vice-President from 2018 to 2026. She has long been associated with the DIJ Tokyo: from 1997 to 2002, she conducted research at the institute as a research fellow, headed the Social Sciences Department there and also served as Deputy Director. Her research focuses on the politics of Japan and East Asia from a comparative perspective, as well as on Japanese foreign policy. Under the theme ‘Cultures of Transformation – Japan in Comparative Perspective’, the new DIJ research programme guided by Verena Blechinger-Talcott will examine the dynamics of fundamental processes of change that have a lasting impact on politics, the economy, society, and culture. We warmly welcome her back at the DIJ!
DIJ-Soziologin Barbara Holthus in ZDF-Dokumentation „Weltstädte: Tokyo“

In der neuen Folge Tokyo der ZDF-Reihe „Weltstädte“ spricht DIJ-Soziologin Barbara Holthus über Einsamkeit junger Menschen in der japanischen Hauptstadt und erklärt, dass niedrige Gehälter, lange Arbeitsstunden und die eigene, kleine Wohnung zum Einsamkeitsgefühl beitrügen: „Die jungen Leute haben sehr wenig Geld und dann leben sie in ganz kleinen Wohnungen und haben wenig menschliche Beziehungen, wenn sie denn mal nach der langen Arbeit nach Hause kommen.“ Gleichzeitig boomten Tiercafés und der Haustiermarkt. Wie Barbara Holthus erklärt, böten Tiercafés dabei nicht nur Möglichkeiten zum Konsum und zur Unterhaltung, sondern könnten auch das Bedürfnis nach körperlicher Nähe erfüllen: “ein bisschen Austausch mit etwas Lebendem”. Haustiere würden von vielen als gleichwertige Familienmitglieder und Ersatz für menschliche Beziehungen verstanden. Die ganze Folge „Tokyo“ ist in der ZDF-Mediathek verfügbar.
Gerald D. Feldman Travel Grants for multi-country research projects
Are you an early career researcher looking for funding for research stays abroad of up to three months? If your countries of interest match, why not consider applying for a Gerald D. Feldman Travel Grant for researchers in the humanities and social sciences? The Max Weber Foundation (MWS) offers travel grants that allow you to conduct your own research project in two or three of the countries where MWS institutes and branches are located or at the Richard Koebner Minerva Center for German History in Israel. We particularly encourage applicants whose research includes Japan. Application deadline: 4 October 2026. Please see the full call, list of possible host countries, and application guidelines here
Barbara Holthus quoted in AP and DLF media reports
For a report published by Associated Press, DIJ sociologist Barbara Holthus explained how socialization, collectivism, and the concept of meiwaku, or not wanting to pose an inconvenience to others, contribute to the phenomenon of Japanese soccer fans cleaning up after sports games. “If you grew up with a certain way of how things are being done, you apply that to even cleaning up a stadium afterwards.” Barbara was also interviewed by German radio station Deutschlandfunk Kultur for a feature on Japanese women’s fights against stereotypes (in German). Commenting on changes and continuities in Japanese society regarding gender equality and equal opportunities, she explained that “men in Japan still tend to marry below their social class”. The radio feature also quotes insights on traditional gender roles and recent political developments in Japan from DIJ alumnus Vincent B. Lesch.
Unser Forschungsteam sucht Verstärkung
Zum 1. Februar 2027 sucht das DIJ mehrere wissenschaftliche Mitarbeiter / wissenschaftliche Mitarbeiterinnen (w/m/d) mit einer abgeschlossenen, herausragenden Promotion, sehr guten Kenntnissen der japanischen Sprache und Forschungserfahrung in Japan. Das am DIJ geplante Forschungsvorhaben soll auf die Erstellung einer Habilitationsschrift oder einer gleichwertigen wissenschaftlichen Leistung ausgerichtet sein und sich in das zukünftige Forschungsprogramm einfügen, das sich unter dem Thema „Kulturen der Transformation – Japan im Vergleich“ mit den Dynamiken von grundlegenden, Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur nachhaltig prägenden Wandlungsprozessen befasst. Die Stellen sind auf drei Jahre befristet; eine Verlängerung ist möglich. Bewerbungsfrist ist der 9. August 2026. Die Ausschreibung und Details finden Sie hier.
Sebastian Polak-Rottmann zitiert zum Problem leerstehender Häuser

In Japan stehen 14 Prozent aller Wohngebäude leer. Bis 2030 könnte es sogar ein Drittel sein, und auch Europa droht dieses Problem. DIJ-Anthropologe Sebastian Polak-Rottmann erklärt in der Frankfurter Rundschau, warum Japan besonders stark betroffen ist und wie Menschen im ländlichen und städtischen Japan mit dem “akiya mondai” umgehen: „Der wesentliche Punkt ist, dass diese Häuser in der Regel mit der Zeit verfallen. Sie sind ein Symptom von Wanderungsbewegungen, auch von einer gewissen Unattraktivität des ländlichen Raums für viele Leute.“ Seine Expertise zu Auswirkungen des demographischen Wandels auf zwischenmenschliche Verbindungen vor allem im ländlichen Japan wurde auch zitiert in Artikeln in der Augsburger Allgemeinen und den Salzburger Nachrichten.





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