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Deutsches Institut für Japanstudien

Celia Spoden

Celia Spoden
Sozialwissenschaften, Bioethik
Seit September 2021

spoden@dijtokyo.org

Ich bin Sozialwissenschaftlerin und Philosophin und untersuche mit qualitativen sozialwissenschaftlichen Methoden bioethische Fragestellungen und die sozialen Auswirkungen des digitalen Wandels. Zu meinen Forschungsschwerpunkten gehören Konzepte wie Autonomie, Lebensqualität, das Selbst und der Andere/das Fremde, der japanische Begriff shakaijin, soziale Teilhabe, Körper/Leib, Technologie/Technik(en) und Cyborgs. Am DIJ arbeite ich im Forschungsschwerpunkt Digital Transformation – Diskurse, Strategien und Prozesse und analysiere in meinem Projekt wie cyber-physische Räume diskursiv konstruiert werden und welche Chancen und Risiken cybernetische Avatare für Individuen und Gesellschaft in bereits existierenden Hybridformen von virtuellen und physischen Räumen bergen.

Bevor ich zum DIJ kam, war ich als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Ethik, Geschichte und Philosophie der Medizin an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH, 2018-2021) und am Institut für Modernes Japan der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU, 2008-2018). An der HHU habe ich zu den Themen Identitätswandel in Okinawa (Magisterarbeit 2008), Patientenverfügungen und Entscheidungsfindung am Lebensende in Japan (Dissertation 2014, Buchpublikation 2015) sowie Demenz und lokale Pflegenetzwerke (Buchpublikation 2018) geforscht. An der MHH habe ich in einem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekt zu „Wünsche und Bedürfnisse von Menschen mit Amyotropher Lateralsklerose (ALS) zur Beratung bezüglich lebenserhaltender und lebensverkürzender Optionen“ gearbeitet (2018-2021).

Laufende DIJ Projekte

Chancen und Risiken digitaler Technologien: Die Vision einer inklusiven Gesellschaft und neuer sozialer Räume frei von körperlichen und kognitiven Einschränkungen