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Deutsches Institut für Japanstudien
Das Handbuchprojekt <em>Studying Japan: Research Designs, Fieldwork and Methods</em>
© Nomos

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Das Handbuchprojekt Studying Japan: Research Designs, Fieldwork and Methods

Projektlaufzeit: seit 2018

Mit Cornelia Reiher

Erschienen im Dezember 2020, mit Beiträgen der DIJ Wissenschaftler*innen Isaac Gagné, Sonja Ganseforth, Markus Heckel, Barbara Holthus und Franz Waldenberger sowie der DIJ Alumni Verena Blechinger-Talcott, Steffen Heinrich, Carola Hommerich, Katharina Hülsmann, Hanno Jentzsch, Susanne Klien, Annette Schad-Seifert, Kai Schulze, Gabi Vogt, Cosima Wagner, Anna Wiemann und Urs Matthias Zachmann.

Die Japanwissenschaften sind ein interdisziplinäres Feld; Forschung zur japanischen Gesellschaft, Politik, Kultur, Wirtschaft und Geschichte bedient sich einer Vielzahl an Theorien und Methoden unterschiedlicher Disziplinen. In den letzten Jahr(zehnt)en wurde jedoch der Ruf nach systematischen und transparenten Forschungspraktiken in den Japan- und den Regionalwissenschaften lauter. Studierende und Forschende stehen oft vor der Problematik adäquate Forschungsmethoden auszuwählen und Forschungsdesigns zu entwickeln, die dem japanischen Kontext gerecht werden und dort Anwendung finden können. Studierende und Promovierende sehen sich außerdem mit Fragen konfrontiert wie: „Wie starte ich meine Forschung?“, „Welche Methoden passen zu welcher Forschungsfrage und zu welchem Forschungsdesign?“, oder „Wie erhebe ich wann und wo welche Daten?“. Lehrenden wiederum, die Methodenkurse anbieten oder methodische Grundlagen vermitteln möchten, fehlt ein entsprechendes Grundlagenwerk: sie müssen sich durch eine Vielzahl an Einzelpublikationen durcharbeiten und passende Literatur zusammensuchen.

Hier setzt das Handbuch Studying Japan an, das aus Methodenkursen an der HHU Düsseldorf und der FU Berlin hervorgegangen ist: Es ist das erste umfassende Methodenhandbuch für die qualitative sozialwissenschaftliche Japanforschung. 76 Wissenschaftler*innen aus Japan, Europa, den USA und Australien führen systematisch in den gesamten Forschungsprozess von der Themenfindung bis zur Veröffentlichung ein. Das Handbuch bietet einen leicht verständlichen Überblick über die Methodenvielfalt, die in der Forschung zu Japans Gesellschaft, Politik, Wirtschaft, Geschichte und Kultur zum Einsatz kommt. Die Autor*innen stellen Grundlagen vor, diskutieren aktuelle Trends und geben anhand eigener Erfahrungen konkrete Tipps zur Umsetzung. Das Handbuch eignet sich als Grundlage für Methodenkurse; die einzelnen Kapitel können jedoch auch zum Nachschlagen oder zum Selbststudium verwendet werden. Das Handbuch richtet sich somit an Studierende, Promovierende, Lehrende und Forschende aus den Regional- und den Sozialwissenschaften mit Interesse an der Japanforschung.


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Events

23. Juli 2019
Symposien und Konferenzen
Studying Japan: The impact of transnationalization and technological innovation on methods, fieldwork and research ethics